Herbstzeit ist Barschzeit
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Herbstzeit ist Barschzeit. Dem Stachelritter Barsch kann man mit verschiedenen Ködern und Techniken nachstellen. Mit Sicherheit wird man den Barsch in der Nähe von Kleinfischschwärmen finden. Im September sind Krautinseln besonders interessant: die schon etwas angewachsene Fischbrut hält sich mit Vorliebe im „Kraut“ auf und die „Inseln“ werden von Barschrudeln belagert. Der perfekte Köder für solche Gelegenheiten ist ein fünf Zentimeter langer Shad (Wackelschwanz) am leichten Jigkopf (Gesamtgewicht ca. 3 g), der relativ langsam und gleichmäßig im Mittelwasser läuft. Meine Joker-MJ-742UL-Rute wirft einen solchen Köder an 15-er Schnur (monofil) weit genug und die feine Spitze zeigt den Biß sofort an; in meisten Fällen erübrigt sich aber der Anhieb, da der Barsch sich selbst hakt. Das wichtigste ist es hier im Rhythmus zu bleiben – den Fisch einholen, schnell abhaken und sofort wieder den Köder auswefen. Da ...
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Verfaser: DB
Veröffentlicht: 2014-12-23
Zugriffe: 642
Barschzeit in der Stadt
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An einem schönen Herbsttag spaziere ich mit meiner Freundin im Park inmitten einer Großstadt. Da gibt es mehrere kleine Teiche, und als wir an einem Teich vorbeigehen, sehe ich zufällig wie ein Spinnfischer zum Wasser hinabsteigt, seinen Köder auswirft und gleich einen Fisch hakt. Der Fisch wehrt sich stark, weiß leuchtet es in der Tiefe. Ein Hecht? Nein, der Mann greift ins Wasser und zieht einen pfündigen Barsch ans Ufer! Wir gingen weiter, aber der Gedanke an den Barsch ließ mich nicht mehr los. Auch zuhause nicht. Ich war nicht mehr aufzuhalten. Gleich am nächsten Tag fuhr ich in den frühen Morgenstunden zum Park, mit der neuen Nordic-Stage-Rute bewaffnet. Dichter Nebel lag über dem Teich, als ich einen winzigen Wackelschwanz am Mikro-Jigkopf auswarf. Da! Ein Biß! Die Geschichte vom Vortag wiederholte sich, nur war diesmal ich der Held. Der Barsch wurde gelandet, fotografiert und zurückgesetzt, sein Gewicht schätzte ich auf 500 ...
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Verfaser: DB
Veröffentlicht: 2014-10-21
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Meine Entdeckung von Nordic Stage
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Ehrlich gesagt war es nicht besonders aufregend. Hals über Kopf verliebt in die Nordic-Stage-Ruten war ich bestimmt nicht. Dafür ist die Beziehung dauernd und harmonisch geworden, mit erfüllten Hoffnungen und einem Gefühl von Sicherheit. Auf die Ruten kann ich mich unbedingt verlassen. Die machen immer mit, und das ohne Aufsehen, als ob es ganz selbstverständlich wäre. „Angeln ist eine Beschäftigung, die man eigentlich nur allein wirklich genießen kann. Nur wer allein mit sich und der Natur ist, hat auch rechten Kontakt zu ihr“, schrieb ein Angelklassiker. Recht hatte er. Der Kontakt ist ungemein wichtig. Ist er einmal da, läuft alles wie am Schnürchen, man muß nur aufpassen, daß dieser Kontakt nicht veloren geht, sei es durch störende „Kollegen“ oder durch mangelhafte Ausrüstung. Der Höhepunkt beim Angeln ist die Begegnung von Fisch und Köder. Ob sie überhaupt stattfindet und ob sie einen Biß ...
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Verfaser: DB
Veröffentlicht: 2014-06-25
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